Der Weihnachtsgottesdienst am Heiligen Abend

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 23. December 2009 07:00 - 8149 Hits

kircheDie Wohnung erstrahlt im festlichen Glanz, aus der Küche duftet es schon lecker und die ganze Familie hat sich schick gemacht. Doch bevor es die Geschenke gibt, geht es für viele Familien am Heiligen Abend erstmal  in die Kirche. Der Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes gehört für viele Deutsche weiterhin so zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum. Das Singen von Weihnachtsliedern, das Krippenspiel und das Hören auf die Weihnachtsgeschichte für all das ist ein Gottesdienst ein schöner Rahmen. In besinnlicher Atmosphäre lassen sich viele so auf das Fest einstimmen. 

Foto: Marco Barnebeck 

Christvesper

Das Weihnachtsfest beginnt mit einem feierlichen Vespergottesdienst am 24. „Vesper“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Abend“. Im Mittelpunkt steht dabei die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesus, des Retters der Welt. Die bekannten Lieder wie z.B. „O Du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ erklingen und anderen bekannte Bibeltexte werden gelesen. Das macht den Weihnachtsgottesdienst für viele zum wichtigsten Gottesdienst im Jahr. Für Familien mit Kindern wird oft bereits am Nachmittag ein Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel angeboten. 

Christmette

Vor allem in katholischen und süddeutschen Gemeinden wird dabei am 24. eine  Mitternachtsmesse, das heißt die Christmette gefeiert. In Teilen des Erzgebirges und im mittel- und süddeutschen Raum ist es aber auch üblich, einen Gottesdienst im Morgengrauen des Weihnachtstages zu feiern. Dabei leitet sich das Wort „mette“ vom lateinischen Wort „matutinus“ ab, was soviel wie „morgendlich“ heißt. Weihnachtsgottesdienste werden auch oft spät in der Nacht gefeiert. Der Grund ist recht einfach. So lässt es sich leichter veranschaulichen, dass Gott sich in der Dunkelheit der Welt als Kind in einer Krippe offenbart hat, also Christus das „Licht der Welt“ist. Und so wie die Hirten der Weihnachtsgeschichte nachts über ihre Herden wachten, soll nun die Kirchgemeinde wachsam sein. Die Nachtwache erinnert damit symbolisch auch an die Wachsamkeit als eine Eigenschaft der Christen. 


Wer nun nicht regelmäßig in eine Kirche geht bzw. neu ist in der Stadt, der fragt sich spätestens kurz vor dem Fest „Wohin am Heiligen Abend?!“. Über die Angebote der Kirchen zu den Festtagen kannst Du Dich bequem online informieren. Auf einer gemeinsamen Internetseite haben sowohl die evangelischen, wie auch die katholischen Kirchen alle Veranstaltungen zusammengefasst.

Auf der Seite www.weihnachtsgottesdienste.de gibst Du einfach Deine Postleitzahl oder den gewünschten Ort ein und bekommst dann eine Auflistung von Gottesdiensten, Krippenspielen etc. 2008 waren auf der Internetseite gut 45.000 Gottesdienste eingetragen worden.

Wirst Du auf der Seite nicht fündig, dann lohnt sich ein Blick in die Tageszeitung oder Du schaust beim Spaziergang mal in die Schaukästen der Kirchen Deiner Stadt. 


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