Helau und Alaaf – der Faschingscountdown läuft

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 22. October 2013 07:00 - 16171 Hits

pumuckelDer offizielle Startschuss fällt jedes Jahr am 11. November und zwar pünktlich um 11:11 Uhr. Da sind die Narren nicht mehr zu halten und stürzen sich mit großer Begeisterung in die „5. Jahreszeit“. Aber so richtig heiß her geht es dann im Februar. Von Rosenmontag bis Aschermittwoch wird vor allem in den  Karnevalshochburgen wie Köln, Mainz, und Aachen gefeiert was das Zeug hält. Behörden bleiben geschlossen und so mancher reist quer durc,h die Republik um bei diesem Treiben hautnah dabei zu sein.

Foto: Foto: Paternianus/ pixelio.de

Die Faschings- bzw. Karnevalszeit ist schon eine ganz besondere Zeit. Karneval, Fasching, Fastnacht oder Fünfte Jahreszeit – die Bezeichnung ist verschieden, gemeint ist immer dasselbe, nämlich ausgelassene Feierstimmung und das in phantasievollen Kostümen.  Und dafür lassen sich nicht nur die Großen, sondern auch schon die aller Kleinsten begeistern. Aber warum das Ganze eigenlich, dazu hat adeba.de Wissenswertes für Dich zusammengetragen.

Hintergrund

Das Wort Karneval leitet sich ab vom italienischen „Carne vale“ - übersetzt heißt das soviel wie „Fleisch, leb wohl“. Bezeichnet wird so die Zeit vor der christlichen Passionszeit. Steht in der Passionszeit (Aschermittwoch bis Ostern) der Verzicht, genauer gesagt das Fasten im Mittelpunkt, bot die (Karnevals) Zeit davor noch mal Gelegenheit zum ausgelassenen Feiern. 

Weiberfastnacht - Donnerstag vor Aschermittwoch

Der Tag der Weiberfastnacht wird auch als „Schmotziger Donnerstag“ bezeichnet. Dabei stammt die Bezeichnung vom hochalemanischen Schmotz = Schmalz, Fett. In vielen Orten werden an dem Tag nämlich in Fett gebackene „Fastnetsküchle“ gegessen. Zu Weiberfastnacht ist es Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden. Als Entschädigung gibt es für die Männer ein Bützchen (Küsschen). Gefeiert wird an diesem Tag kostümiert in Kneipen und auf der Straße, allerdings gibt es keine Umzüge.

Rußiger Freitag - Freitag vor Aschermittwoch

Früher versuchten die Narren, an dem Tag Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren – daher hat der Tag seinen Namen.

Schmalziger Samstag - Samstag vor Aschermittwoch

In der nun bald beginnenden Fastenzeit waren Eier und Milchprodukte verboten, die mussten also vorher aufgebraucht werden. Am Schmalzigen Samstag kamen  deshalb Faschingskrapfen und Schmalznudeln auf den Tisch. In Anlehnung an Tulpensonntag und Rosenmontag ist auch die Bezeichung „Nelkensamstag“ gebräuchlich.

Tulpensonntag - Sonntag vor Aschermittwoch

In vielen Orten finden bereits an diesem Tag Umzüge statt.

Rosenmontag

Die Bezeichnung „Rosenmontag“ stammt vom mittelhochdeutschen Wort „Rasenmontag“, dem „rasenden Montag“ ab. Am Rosenmontag finden die großen Umzüge in den Karnevalshochburgen statt.

Fastnachtsdienstag/Veilchendienstag/Karnevalsdienstag

Der Karnevalsdienstag ist der letzte der närrischen Tage und damit der letzte Tage vor Beginn der Fastenzeit. Ursprünglich  war dies auch der Tag der Buße als Vorbereitung auf die Fastenzeit. Es gibt tradionelle Veilchendienstagsumzüge, bei denen auch besonders viele Kinder teilnehmen.

Aschermittwoch

Der Name kommt daher, weil an diesem Tag in der katholischen Kirche der Priester die Gläubigen mit einem Kreuz aus Asche auf der Stirn zeichnen. Dieses Symbol soll daran erinnern, dass zum Leben auch der Tod gehört und alles einmal vorbei geht.

Weiterführender Link:
  Faschingskostüme


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