Neue Leitlinie zur Allergieprävention

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Kategorie: Gesundheit
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 16. February 2010 07:00 - 9425 Hits

babymitflascheFür Deinen kleinen Schatz willst Du nur das Beste. Und deshalb achtest Du von Anfang auch auf eine gesunde Ernährung. An den unterschiedlichsten Stellen hast Du Dich informiert, hast Bücher gewältzt und kennst alle guten und alle nicht so guten Lebensmittel und "natürlich" hältst Dich auch konsequent an die Vorgaben, Empfehlungen und gut gemeinten Ratschlägen. Na ja, Spaß macht das nicht immer, aber wenn es gut ist und hilft.

Foto: Kraftprotz/ pixelio.de

Nun kommt allerdings einwenig Entspannung in die „verschärften“ Richtlinien, was die optimale Ernährung angeht und damit das Vorbeugen von Allergien.  Du kannst aufatmen, zumindest ein kleinwenig.

Die Leitlinie zur Allergieprävention ist aktualisiert worden. Die Leitlinie zur Allergieprävention gilt insbesondere für Familien, in denen es bereits Allergien gibt. Sie enthält sowohl für werdende Mütter, wie für stillende Mütter und auch für die Ernährung von Säuglingen Empfehlungen bzw. konkrete Vorgaben. Erstellt wird die Leitlinie von verschiedenen deutschen Fachgesellschaften wie z.B. der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Allergologie. Für die nun aktualisierte Version sind von Experten insgesamt 217 Allergie-Studien ausgewertet worden. Das Fazit der Experten lautet „Mehr Toleranz, statt Vermeidung“. Konkret heißt das, kommt ein Baby relativ früh mit kleinen Mengen verschiedener Nahrungsmittel in Kontakt, dann hat der kindliche Körper die Möglichkeit sich auf diese Nahrungsmittel einzustellen.  Und auch Lebensmittelspuren, die in kleinster Menge über die Nahrung der Mutter zum Säugling gelangen, helfen dem kindlichen Organismus sich daran zu gewöhnen und darauf einzustellen.

Einige bisher geltende Ernährungsgebote bzw. -verbote sind nun aufgehoben. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

Stillen

Auch weiterhin ist Stillen das Beste für Dein Kind. Allerdings ist die Empfehlung, Säuglinge die ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen, nun auf vier Monate verkürzt worden. Grund, wie Studien ergeben haben, bedeutet eine längere Stillzeit nicht automatisch ein vermindertes Allergierisiko.

Zufüttern

Auch die Empfehlungen für das Zufüttern sind „entschärft“ worden. So spricht nun nichts mehr dagegen, Säuglingen bereits im ersten Lebensjahr allergene Nahrungsmittel wie zum Beispiel Hühnerei zu geben. Auch Fisch kann nun auf den Speiseplan gesetzt werden.

Deine Ernährung

Auch im Bezug auf die Ernährung in der Schwangerschaft und die Ernährung in der Stillzeit  sind die Maßgaben abgemildert worden. So gilt nun die Empfehlung, während Schwangerschaft und Stillzeit Fisch zu essen, um damit beim Kind möglichen  Überempfindlichkeiten bzw. Allergien vorzubeugen.

Weitere Informationen findest Du hier.

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