Bereit für den Frühling

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 24. February 2010 07:00 - 6514 Hits

schneegloeckchenWenn Du ganz genau hinschaust und hinhörst - dann entdeckst Du die ersten zarten Frühlingsboten. Morgens ist es schon zeitiger hell und auch abends wird es später dunkel. Die Vögel zwitschern fröhlich und in den Blumenläden gibt es ein immer größer werdendes Angebot an Frühlingsblühern. Na und Du - Du bist ja schon lange bereit für den Frühling.

Foto: RediSu / pixelio.de

Allerdings das Phänomen kennst Du sicherlich auch. Die Natur erwacht und der Frühling beginnt und Du selber würdest am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und schlafen. Bum, die Frühjahresmüdigkeit schlägt zu. Wie Du der Frühjahresmüdigkeit ein Schnippchen schlägst und wieder in Schwung kommst, das verrät Dir adeba.de.

Frühjahresmüdigkeit

Frühjahresmüdigkeit ist keine Krankheit, vielmehr ist es eine ziemlich nervige Fehleinstellung unseres Körpers. Bis zu 70 Prozent der Deutschen plagen sich jeden Frühling damit herum. Es gibt zwei Hormone, die eine wichtige Rolle spielen. Und zwar einmal Melatonin, das sogenannte Schlafhormon, das sorgt für einen guten und erholsamen Schlaf. Und dann Serotonin, das „Glückshormon“, dass mit für eine gute Stimmung und Vitalität und Schwung sorgt. Die Bildung beider Hormone hängt entscheidend vom Licht ab.

Raus ans Licht!

So schwer es auch fällt, aber Du musst raus und ans Licht. Licht ist der wichtigste Taktgeber für uns Menschen. So dient die Netzhaut nicht nur zum Sehen, sondern über die Netzhaut empfängt unser Körper wichtige „Lichtsignale“. Die werden an das Gehirn weitergeleitet und sind für wichtige biochemische Prozesse im Körper erforderlich. Sagt das Auge dem Gehirn also „Es ist dunkel, es ist Nacht!“, dann wird vom Körper das müde machende Melatonin produziert. Melden die Augen hingegen „Es ist hell!“, dann wird verstärkt Serotonin gebildet, der Körper wird aktiviert und die Stimmung hebt sich.
Deshalb verbringe, wenn möglich, täglich ein bis zwei Stunden draußen. Selbst an trüben grauen Tagen, reicht das Licht aus, um die Serotoninbildung anzuregen.

Wetterumstellung

Eben noch kalt, grau und Schnee, plötzlich mild und Sonnenschein. Das klingt super und ist es auch, doch für unseren Körper ist die Umstellung gar nicht so leicht zu verkraften. So spüren es viele ganz deutlich, wenn sich die Großwetterlage ändert, Kopfschmerzen und Co stellen sich ein. Unser Blutgefäße stellen sich auf die jeweilige Temperatur ein. Ist es warm, weiten sie sich, ist es kalt, ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Im Frühling, wenn sich das Wetter und die Temperatur schnell mal ändern, kommt der Körper da oft nicht hinterher. Helfen kannst Du Deinem Körper, indem Du ihn trainierst und auf solche raschen Temperaturwechsel einstellst. Das geht zum Beispiel mit der kalten Dusche am Morgen oder anderen Kältereizen, wie kalten Güssen oder auch der Saunagang tun dem Körper gut.

Bewegung an der frischen Luft

Zu den schönen Seiten des Winters gehören ganz sicher die kuscheligen Stunden daheim auf dem Sofa oder am Ofen. Allerdings heißt das für unseren Körper, wenig Bewegung und wenig Sauerstoff, also ist die Verlangsamung des Stoffwechsels angesagt. Der muss nun wieder in Gang gebracht werden. Bewegung an der frischen Luft ist das beste Mittel. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Stoffwechsel in Fahrt und Du fühlst Dich frischer und  vitaler und auch die Laune steigt. Mach einfach, was Dir Spaß macht, ausgedehnte Spaziergänge, Walking, Joggen oder Radeln sind perfekt.
Netter Nebeneffekt, Du tust gleich auch etwas für Deine Figur.

Vitamine und Mineralstoffe

Der lange Winter setzt unserem Körper ordentlich zu. So sind auch die Vitamin- und Mineralstoffspeicher leer. Und der Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen macht sich auch bemerkbar. Also heißt es nun, die Depots wieder auffüllen. Das lässt sich ganz einfach über eine ausgewogene Ernährung schaffen und ganz wichtig, mehr denn je gehören viel Obst und Gemüse auf den Tisch. Das sind echte Fitmacher und nebenbei liefern sie viel von dem, was Du brauchst, um wieder in Schwung zu kommen.
Gleichzeitig wird auch das Immunsystem gestärkt. Besonders zu empfehlen sind Obst und Gemüse der Saison, aber auch Vitamin C haltige Früchte oder Säfte.
Ganz wichtig ist es auch, dass Du ausreichend trinkst. Achte also darauf, dass Du am Tag mindestens zwei Liter trinkst. Ideal sind Wasser, verdünnte Säfte oder Tee.

Tipp

  • Übrigens, gegen ein Mittagsschläfchen ist trotzdem nichts einzuwenden.
  • Und lässt der Frühling draußen noch einwenig auf sich warten, dann hole ihn Dir einfach mit einem bunten Strauß Frühlingsblumen ins Haus.

 


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