Süße Versuchung

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 01. March 2010 07:00 - 7866 Hits

zuckerNaschkatzen sind sich da einig – es geht einfach nicht ohne. Der Kaffee am Morgen ohne Zucker – nur halb so lecker. Der Keks für zwischendurch oder das Stück Kuchen am Nachmittag – unvorstellbar ohne Zucker. Die Vorliebe für alles Süße ist uns Menschen regelrecht angeboren und so lieben schon die Kleinsten alles was schön süß ist. Doch wie so oft, nicht alles was schmeckt, ist auch wirklich gesund. Und so warnen Ernährungsberater – Zucker macht dick, Zucker tut den Zähnen nicht gut und so weiter und so weiter.

Foto: knipseline / pixelio.de

Allerdings gilt auch hier – die Menge machts. Süßes in Maßen ist okay, das gilt auch für den Zucker. Und noch eine weitere gute Nachricht für alle Süßmäuler – es gibt Alternativen. Den guten weißen Haushaltszucker kannst Du nämlich auch ersetzen. Es gibt gleich eine ganze Reihe von gesünderen Alternativen. Vorteil – sie schmecken süß und sind vor allem gesünder als der normale weiße Zucker, denn sie haben weniger Kalorien, dafür aber mehr Mineralien und sogar Vitamine.

Brauner Zucker

Eine gute Alternative zu weißem Zucker ist brauner. Brauner Zucker wird auch als Rohrzucker bezeichnet und ist in feiner Kristallform, als Würfel oder als Kandis erhältlich. Je nach dem, wie der braune Zucker hergestellt wird, bekommt er seine typische Farbe durch Zuckerrohr oder Zuckerrübensirup. Das leichte Karamellaroma macht den Zucker bei Feinschmeckern besonders beliebt. Und so eignet sich der braune Zucker zum Beispiel perfekt zum Süßen von Kaffee oder auch zum Backen.
Ein ganz besonderer brauner Zucker ist der Vollrohrzucker. Der wird aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen und enthält Mineralstoffe wie z.B. Magnesium und Calcium.

Süßer Saft aus Apfel, Agave oder Birne

Eine echte Konkurrenz zum weißen Zucker, weil auch eine gesündere Alternative, ist Fruchtzucker. Wichtig hierbei allerdings – es muss natürlicher Fruchtzucker sein und kein künstlich zugesetzter. Also, natürlicher Fruchtzucker z.B. aus Obst oder Honig. Der ist wirklich gesund. Hinzu kommt, dass er süßer als normaler Zucker ist und damit brauchst Du viel weniger, um eine ähnliche Süße zu erhalten. Diesen gesunden Fruchtzucker bekommst Du z.B. in Dicksäften – die werden aus Birne, Apfel oder auch Agaven hergestellt. Wichtiger Vorteil , die hervorragende Süßkraft ist verbunden mit einem hohen Anteil an Mineralstoffen, vor allem Magnesium, Kalium und Kalzium. Die  dickflüssigen Zuckeralternativen schmecken nach Frucht, wobei der Agavendicksaft am neutralsten schmeckt. Dicksäfte eignen sich  bestens zum Süßen von Müsli, Jogurt, Quark oder auch Kuchen.

  • Tipp
    Agavendicksaft wird aus Kakteen gewonnen, ist 20 Prozent süßer als Zucker und ist ideal für Diabetiker.

Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup ist eine leckere und eben auch wieder gesunde Alternative für alle Naschkatzen. Statt Schokocreme und Co kommt dieser leckere Saft aufs Brot. Er ist übrigens ein sehr guter Eisen- und Magnesiumlieferant. Und Zuckerrübensaft schmeckt nicht nur aufs Brot, sondern auch sehr gut zu Reibekuchen und ist ideal zum Verfeinern von Gebäck. Verfeinern lassen sich damit aber auch Bratensoßen und dem Schweine- bzw. Putenbraten verpasst Zuckerrübensirup eine aromatische Kruste.
Am besten probierst Du aus, ob Dir der Eigengeschmack des Sirup zusagt.

Ahornsirup

Ein leckeres Süßungsmittel ist auch der Ahornsirup. Der wird in Kanada und Nordamerika hergestellt. Um einen Liter des süßen Saftes herzustellen, muss ein Zuckerahornbaum gut vierzig Liter Saft lassen. Ahornsirup hat eine lecker karamellartige Note und schmeckt sehr gut auf Waffeln, Pfannkuchen oder ähnlichem.

Stevia

Stevia wird aus den Blättern der Steviapflanze gewonnen und ist ganze 30 mal süßer als normaler Zucker. In der EU und damit auch in Deutschland ist Stevia nicht als Lebensmittelzusatz zugelassen. Grund dafür unter anderem, dass es keine ausreichenden Nachweise über die Unbedenklichkeit gibt.

Süßholz

Süßholzzucker wird aus der Süßholzwurzel gewonnen und enthält Glycyrrhizinsäure. Der wird eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Süßholz gibt es relativ preiswert z.B. in Asialäden. Und übrigens. Lakritze wird aus Süßholz hergestellt.

Süßstoff

Süßstoff gibt es in flüssiger und in Tablettenform. Die Süße ist sehr intensiv und kalorienarm. Süßstoff eignet sich flüssig zum Beispiel zum Würzen und Backen, in Tablettenform für Kaffee oder Tee. Aber Vorsicht, größere Mengen können abführend wirken.

Honig – der Klassiker

Honig ist einfach lecker – egal ob auf dem Frühstücksbrötchen oder im Tee. Da Honig ein reines Naturprodukt ist, gibt es eine ganze Reihe von gesunden Inhaltsstoffen. Neben Fruchtzucker müssen da vor allem Traubenzucker, Vitamine, Mineralien und eine Vielzahl von Enzymen genannt werden. Wichtig für alle Naschkatzen, Honig ist kein Schlankmacher, aber er hat antibakterielle und schleimlösende Wirkung. Honig eignet sich sehr gut zum Kochen und zum Süßen von Tee und Jogurt bzw. Quark oder Müsli. Übrigens, je dunkler die Farbe, desto kräftiger der Geschmack. Auch deshalb einfach mal testen, denn Honig verleiht Kuchen und Keksen grundsätzlich einen sehr honigen Geschmack, das mag nicht jeder.


Übrigens, die gesunden Zuckeralternativen sind auch nur so lange gesünder als normaler weißer Zucker, wie Du sie in einem gesunden Maß verwendest.  

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