Endlich, die Tage werden wieder länger

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 22. March 2010 07:00 - 6498 Hits

zeitumstellungDie Eselsbrücke kennt fast jeder: Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel VOR das Haus und im Herbst wieder ZURÜCK ins Haus. Ja, so einfach lässt es sich merken, wie die Uhr umgestellt werden muss. Und in wenigen Tagen ist es wieder soweit – es ist Frühjahr, also wird die Uhr eine Stunde VORgestellt. Und damit beginnt die Sommerzeit.

Foto: Bredehorn J. / pixelio.de

Viele verkraften die Zeitumstellung mehr oder weniger reibungslos, doch manchen macht es zu schaffen und besonders Kinder haben manchmal ihre liebe Not.

Am letzten Wochenende im März springt die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag von zwei auf drei Uhr vor. Tragisch für alle Gern-Schlafer, wir verlieren erstmal eine ganze kostbare Stunde Schlaf. Doch die Umstellung bedeutet mehr als nur eine Stunde weniger Schlaf. Unser Körper muss sich an einen neuen Rhythmus gewöhnen. Hier einige Tipps, wie Du das am besten hinbekommst.

Was passiert genau?

Biolgisch gesehen, entsteht durch die Umstellung der Uhr eine Art Mini-Jetlag. Das kennst Du sicherlich aus dem Urlaub, wenn es mal in eine andere Zeitzone geht.

Die meisten unserer Körperfunktionen schwanken im Verlauf des Tages und der Nacht. So liegen Blutdruck, Körpertemperatur und auch die Herzfrequenz in der Nacht unter den Werten vom Tag. Bestimmte Hormone, wie z.B Kortisol, Testosteron und Katecholamine steigen hingegen in den frühen Morgenstunden an. Durch eine Zeitverschiebung geraten diese inneren Rhythmen erstmal ein wenig durcheinander.  Typische Folgen sind Übermüdung, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder schlimmsten Falls depressive Verstimmungen.

Wissenschaftler sagen zwar, dass der Jetlag erst ab drei Zeitzonen wirklich spürbar wird, aber es gibt immer Menschen, die bereits auf die kleinste Veränderung reagieren.

Tipps

  • Am besten an den Tagen vor der Zeitumstellung etwas früher ins Bett gehen, pro Tag eine Viertelstunde reicht schon völlig aus.
  • Ein Spaziergang am Morgen (also ins Büro bzw. in den Kindergarten einfach laufen, statt das Auto zu nehmen) im Tageslicht oder helles Licht in der Wohnung helfen dem Körper ebenfalls, die innere Uhr vorzustellen.
  • An den Abenden vor der Zeitumstellung möglichst auf helles Licht verzichten, da es die innere Uhr sozusagen „nachstellt“.
  • Wenn möglich, verschiebe in den Tagen vor der Zeitumstellung auch die Essenszeiten um eine Viertel- bis Halbestunde nach vorne.
  • In den ersten Tage nach der Zeitumstellung gilt – besondere Vorsicht im Straßenverkehr und ein wenig Nachsicht miteinander – vor allem auch mit dem Nachwuchs. Kinder brauchen oft ein wenig länger, sich umzustellen.

Weiterführender Link:
  Kinderwecker


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