Tipps für den perfekten Grillabend

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Kategorie: Gesundheit
Dieser Artikel wurde eingestellt von: AM
Erstellung am: 27. May 2009 13:37 - 11285 Hits

BratwurstFür viel Menschen gehört es zu den schönsten Dingen in der Sommerzeit: Endlich wieder grillen. Schließlich ist das Grillen eine der Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Damit es bei ungetrübter Freude bleibt, solltet Ihr jedoch einige Dinge beachten.

Foto: © tokamuwi  www.pixelio.de

Auf dem Grill müssen Fleisch, Hackfleisch und Bratwürste mindestens zehn Minuten schmoren, um alle möglichen Erreger, wie beispielsweise Salmonellen abzutöten. Das Grillgut sollte dabei nicht zu dunkel werden, denn mit zunehmender Dunkelfärbung nimmt in der Regel der Gehalt an möglicherweise gesundheitsgefährdenden Begleitstoffen zu. Stark verbrannte Stellen solltet Ihr möglichst entfernen.

Leicht verderbliche Waren wie Eier, Milchprodukte, Salate mit Mayonnaise oder Quark als Beilagen sowie Grillsaucen dürfen nicht warm werden und müssen immer kühl gelagert werden.

Alle benutzten Gegenstände wie Messer und Schneidebretter brauchen anschließend eine gründliche Reinigung mit heißem Wasser und Spülmittel.

Damit kein Fett in die offene Glut tropft, sollte der Grillrost mit Alufolie belegt oder das Grillgut in speziellen Alu-Grillschalen zubereitet werden. Gelangt flüssiges Fett in die glühende Holzkohle, entstehen bei dessen Verbrennung Benzpyrene, stark krebserregende Substanzen. Diese steigen mit dem Rauch wieder nach oben und gelangen so auf das Grillgut. Vermeiden lässt sich diese Reaktion auch durch die Verwendung von Elektro- oder Gasgrillgeräten oder Holzkohlegrills mit seitlicher Feuerstelle.

Als Brennstoffe gänzlich ungeeignet sind Altpapier und Holz, weil sich bei deren Verbrennung giftige Gase entwickeln. Holzkohle und -briketts sollten 30 bis 60 Minuten gut durchglühen, bis das erste Grillgut aufgelegt wird.

Für ein gesundes Grillvergnügen eignen sich magere Fleischstücke wie Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügel. Auf keinen Fall auf den Rost gehören gepökelte Fleisch- oder Wurstwaren wie Fleischwurst, Schinkenspeck, Bockwürste oder Kasseler. Durch die starke Erhitzung dieser Fleischstücke beim Grillen reagiert das in diesen Lebensmitteln enthaltene Nitritpökelsalz mit Fleischeiweiß: Es entstehen krebserregende Substanzen, so genannte Nitrosamine.

Aber es muss ja nicht immer (nur) Fleisch sein: In Alufolie gegrillt schmecken Fischsorten wie Lachs, Thunfisch oder Forellen, aber auch Schafskäse vorzüglich. Und immer mehr Grillfans - darunter nicht nur Vegetarier - entdecken das Gemüse: Pur oder mit einer Gewürzmarinade eingepinselt kann man saftige, festfleischige Gemüsesorten wie Zwiebeln, Paprika, Maiskolben, Auberginen, Zucchini und Champignons hervorragend grillen. In der heißen Glut werden auch kurz vorgekochte und in Alufolie gewickelte Kartoffeln gar.

Vermeidet mit einer Gabel in das Fleisch stechen, um es zu wenden. Aus den Einstichstellen tropft der Fleischsaft in den Grill, das Fleisch wird trocken. Besser ist die Verwendung einer Grillzange.

Zündet niemals einen Grill mit brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin, Spiritus, Petroleum, Diesel oder Öl an! Der beste Weg, ein schlecht brennendes Grillfeuer anzufachen, besteht darin, mit einem Fächer oder Blasebalg das Durchbrennen der Holzkohle zu beschleunigen.

www.dgk.de


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