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Kategorie: Gesundheit
Dieser Artikel wurde eingestellt von: AM
Erstellung am: 21. May 2009 23:48 - 9065 Hits

moskito1Es ist warm, die Sonne scheint und Ihr wollt Euren Feierabend im Garten, auf der Terasse oder am Strand genießen. Da ist es auch schon passiert: ein fieser Mückenstich an der unerreichbarsten Stelle des Körpers. In manchen Gebieten, etwa Skandinavien, wo stechende Insekten zur Plage werden, kann ein ganzer Urlaub mit dem Mückenschutz stehen und fallen.


Doch wie sieht wirksamer Mückenschutz aus?

Chemische Mückenschutzmittel

Mückenschutzmittel, so genannte Repellents, verhindern, dass sich Insekten auf die unbedeckte Haut setzen. Wirksam und empfehlenswert sind Präparate mit Dimethyl-Phtalat (DPT), Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder Bayrepel.

Repellents haben sich als bemerkenswert sicher erwiesen. Wichtig ist allerdings ein bestimmungsgemäßer Gebrauch:

  • Die Haut nicht mit dem Mittel sättigen, nur einen gerade ausreichenden dünnen Film auftragen.
  • Mittel nur auf freie Hautstellen und/oder Kleidung auftragen, nicht auf bekleidete Haut.
  • Zum Auftragen im Gesicht Mittel zwischen den Händen verreiben und dünn auftragen.
  • Kontakt des Mittels mit Augen und Mund vermeiden. Um späteres Verreiben auf Schleimhäuten zu vermeiden, Mückenschutzmittel nicht auf Kinderhände geben.
  • Nach dem Auftragen das Mittel von den Handflächen abwischen, um ungewolltem Kontakt mit Augen, Mund oder Genitalien vorzubeugen.
  • Mückenschutzmittel niemals auf Wunden, Schnitte sowie irritierte, entzündete oder ekzematöse Haut aufbringen.
  • Sprays niemals inhalieren oder in die Augen gelangen lassen.
  • Häufige Wiederanwendung ist überflüssig.
  • Nach Rückkehr in Innenräume, behandelte Stellen mit Wasser und Seife waschen
  • Unverträglichkeitsreaktionen treten meist nicht gegen den Wirkstoff auf, sondern gegen Lösungsmittel und Grundlagen, so dass Ihr in solche einem Fall ein Mittel mit anderer Rezeptur versuchen solltet.

Pflanzliche Mückenschutzmittel und andere Substanzen

Zum Schutz gegen Insektenstiche werden auch verschiedene ätherische Öle oder andere pflanzliche Substanzen in Reinform oder als Mischung angeboten. Viele ätherische Öle können zwar Mücken abwehren, meist hält die Wirkung jedoch keine zwei Stunden. Einzig eine Mischung aus Sojaöl, Geranienöl und Kokosöl zeigt noch 3,5 Stunden nach der Anwendung einen vergleichbaren Schutz wie eine 6,65-prozentige DEET-Lösung.

Unter Laborbedingungen hat sich zudem eine Mischung aus Jojoba-, Raps-, Kokosölderivat, Vitamin E aus Sojaöl und ätherischen Ölen als wirksames Repellent gegen Mückenstiche erwiesen.

Pyrethrum, ursprünglich aus Chrysantheme gewonnen, wird heute in Form von Permethrin synthetisch hergestellt. Es wirkt als Insektizid und sollte trotz geringer Giftigkeit für Menschen nur für die Kleidung, das Zelt oder das Moskitonetz, nicht aber auf der Haut verwendet werden.

Trotz aller Vorsicht...

hat die Mücke nun doch zugeschlagen. Gegen den Juckreiz nach Mückenstichen hilft Kühlung. Wenn Ihr dafür Eiswürfel oder so genannte Cool-Bags aus dem Gefrierfach verwendet, solltet Ihr diese allerdings nicht direkt mit der Haut in Berührung kommen lassen, um keine Erfrierung zu riskieren. Besser in ein dünnes Tuch einwickeln. Hilfreich gegen den Juckreiz kann auch eine entzündungshemmenden und kühlenden Salbe oder Teebaumöl sein.

Quelle: u.a. dgk.de



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