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Kategorie: Geburt
Dieser Artikel wurde eingestellt von: AM
Erstellung am: 03. July 2009 22:34 - 17715 Hits

Fortsetzung ...

Vorbeugung einer Frühgeburt

Schwangere können einiges tun, um das Risiko einer zu frühen Geburt möglichst gering zu halten:

  • ausgewogene Ernährung
  • nicht rauchen
  • keinen Alkohol trinken
  • Kaffeekonsum einschränken

Manchmal gibt es Risiken, mit denen man überhaupt nicht rechnet: Selbst die Zähne können Einfluss auf die Schwangerschaft nehmen, denn Karies und Parodontitis können Infektionen auslösen. Besonderes Augenmerk sollte sie auf die Einnahmen von Medikamente richten. Nicht alle eignen sich für Schwangere!

Vaginalinfektionen sind während der ganzen Schwangerschaft, besonders aber in den Wochen vor der Geburt, ein Risiko für das ungeborene Kind. Da man weiß, dass Scheideninfektionen häufig für die Entstehung von vorzeitigen Wehen bzw. eines vorzeitigen Blasensprungs verantwortlich sind, ist die frühzeitige Erkennung solcher Infektionen der derzeit wichtigste Ansatzpunkt einer Frühgeburtenvermeidung. Daher ist es wichtig, die regelmäßigen Untersuchungstermine beim Gynäkologen wahrzunehmen und den pH-Wert regelmäßig zu überprüfen. Da die Abstände dieser Untersuchungen jedoch relativ groß sind und eine Scheideninfektion möglichst sofort bei ihrer Entstehung erkannt werden sollte, ist eine zweimal wöchentliche Selbstuntersuchung durch die Schwangere sehr hilfreich. Eine Störung des Bakterienmilieus der Scheide (sog. Bakterielle Vaginose) führt zu einer Verschiebung des Scheiden-Säure-Wertes (pH-Wert). Diese Scheiden-pH-Wert-Verschiebung lässt sich leicht durch einen Messstreifen, der in die Scheide eingeführt wird, messen. In der Apotheke sind solche Messstreifen frei verkäuflich (z.B. vaginaler pH-Messstreifen, pH 4,0 – 7,0, Firma Merck oder Careplan Scheiden-pH-Handschuhe). Ist der Scheiden-pH-Wert erhöht, solltet Ihr zügig den Frauenarzt aufsuchen, um eine Infektion ausschließen oder behandeln zu lassen.

Werdende Mütter sollten gut über den Schwangerschaftsverlauf und die Veränderungen, die ihr Körper während der Schwangerschaft durchmacht, informiert sein. Diese ausführliche, ganzheitliche Betreuung übernimmt der Frauenarzt oder die Hebamme. Ungewöhnliches kann dann schneller wahrgenommen und mit dem Gynäkologen besprochen werden.

Die Verantwortung liegt aber nicht nur bei Mutter und Arzt, auch arbeitsschutzrechtlich wird für die Schwangere gesorgt. In den Mutterschutzrichtlinien ist festgelegt, dass Nachtarbeit, das Heben schwerer Lasten, sowie Fließbandarbeit und langes Stehen für Schwangere nicht erlaubt ist.

Weiterlesen: Anzeichen einer Frühgeburt

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