Übung macht den Meister

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Kategorie: Schule
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 12. August 2009 10:12 - 5724 Hits

lernenEinschulung und erster Schultag sind gemeistert, doch jetzt geht es erst richtig los. Stand im Kindergarten noch das Spielen im Vordergrund, muss Dein Nachwuchs jetzt die Schule Tag für Tag meistern. Das heißt Stillsitzen, Zuhören und Lernen. Und das geht weit über den Unterricht in der Schule hinaus,denn zu Hause müssen Schulanfänger Hausaufgaben machen und Lernen. Das ist eine große Umstellung und gerade in den ersten Wochen braucht der Erstklässler dabei Unterstützung. Wie Ihr helfen  könnt, da haben wir einige einfache Tipps.

Foto: 110stefan / pixelio.de

Feste Zeiten

Kinder, und ganz besonders Erstklässler, brauchen einen festen Rhythmus. Ein regelmäßiger Tagesablauf mit festen Zeiten gibt Deinem Kind Halt und Sicherheit und hilft bei der Umstellung.

Schlafbedürfnis

Ein Schultag ist anstrengend. Damit Dein Nachwuchs den Schultag meistert, muss er ausgeruht und vor allem ausgeschlafen sein. Dafür muss sich das Kind an die veränderten Schlafenszeiten gewöhnen. Am besten beginnt Ihr rechtzeitig damit, den neuen Schlafrhythmus einzuführen und damit einzuüben.

Start in den Tag

Beginnt den Tag in aller Ruhe. Also, wecke Dein Kind rechtzeitig und plane ausreichend Zeit ein. Schön und wichtig ist es, dass es Zeit für ein Frühstück gibt. Mag Dein Spross am Morgen mal nichts essen, dann reicht da auch eine Tasse Kakao oder Saft. Ganz wichtig, dass Schulkind muss ein gesundes Pausenbrot (incl. Getränk und Obst bzw. Gemüse) mit in die Schule nehmen. Für die Kleinen ist es wichtig, in den Pausen neue Energie zu tanken.

Wieder zu Hause

Nach der Schule braucht jedes Kind erst einmal Zeit zum Ausruhen. Also, in aller Ruhe Mittagessen essen, dabei kann der Schulanfänger ausführlich vom Tag erzählen, und dann gern auch eine Runde im Haus spielen. So entspannt Dein Kind und tankt neue Kraft für die Hausaufgaben.

Hausaufgaben

Bereits Erstklässler bekommen Hausaufgaben auf und die machen sie am besten am Esstisch. Dort werden sie nicht vom Spielzeug abgelenkt und Ihr als Eltern seid in der Nähe. So könnt Ihr nach Eurem Schulkind sehen und, wenn erforderlich, Hilfestellung geben. Dabei ist es ganz wichtig, dass Ihr zwischendurch immer wieder lobt und motiviert. Das tut dem Kind gut und hilft ihm, sich an diese neue Herausforderung zu gewöhnen. Überhaupt ist Lob und Anerkennung sehr wichtig. Geht es dann doch mal überhaupt nicht voran, dann braucht Dein Kind Hilfe, aber Hilfe zur Selbsthilfe. Denn oft steckt hinter einem „Ich kann das nicht!“ ein „Ich trau mir das nicht zu“. Deshalb ermutige Dein Kind und biete ihm Deine Hilfe an, wenn es nicht weiterkommt. Du kannst auch Ergebniskontrolle anbieten, „Wenn Du fertig bist, dann schaue ich mir die Aufgaben gern an“. Frag konkret nach, wo es hakt und gib ganz konkrete Hinweise, wenn Dein Kind nicht weiterkommt. Zieh Dich wieder zurück, wenn Du merkst, dass Dein Kind wieder ohne Hilfe weitermachen kann. 

Und ganz wichtig, zwischendurch immer wieder Loben und hab Geduld.

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