Der Wickeltisch – was muss, das muss

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 09. November 2009 07:00 - 9119 Hits

baby10Noch bevor das neue Familienmitglied Einzug hält, wird alles bis ins kleinste Detail vorbereitet. Liebevoll richtest Du das Kinderzimmer ein, dort und darüber hinaus gibt es einiges zu tun und zu besorgen. So ein kleiner Mensch hat seine ganz eigenen Ansprüche. Und so ziehst Du los und besorgst alles, angefangen von A wie Autositz über F wie Fläschen, bis hin zu W wie Wickelkommode. Der Wickeltisch ist besonders in den ersten Monaten ein wichtiger Ort.

Foto: Franz Mairinger / pixelio.de

Du und Dein Schatz werden dort sehr sehr viel Zeit miteinander verbringen – da lohnt es sich wirklich, beim Einrichten einwenig mehr Zeit zu investieren. Schließlich soll sich Dein Baby wohlfühlen und Du alles in greifbarer Nähe haben. Der Wickelplatz muss also einige Voraussetzungen erfüllen. Für die Wahl des Wickeltisches und die individuelle Einrichtung bekommst Du von adeba.de einige Tipps.

Wickeltisch

Die Größe des Wickeltisches hängt natürlich klar vom Platzangebot ab, das Du zur Verfügung hast. Wichtig ist allerdings, das der Wickeltisch bzw. Wickelplatz mindestens so hoch ist, dass Du ohne Belastung der Wirbelsäule arbeiten kannst. Die Auflage sollte mindestens sieben bis zehn Zentimeter dick sein. Dann liegt Dein Baby schön weich, aber es sind dennoch  auch erste Stehübungen auf der Auflage möglich. Natürlich muss die Auflage auch abwaschbar sein.

Ganz wichtig ist, dass die weiteren drei  Seiten der Wickelfläche abgegrenzt sind, beispielsweise durch eine Umrandung. Das bietet die nötige Sicherheit und der Säugling kann nicht abrutschen bzw. runterfallen. Dennoch solltest Du Dein Kind nie unbeaufsichtigt lassen, das heißt also auch, alle wichtigen Utensilien müssen in greifbarer Nähe sein.

Wählst Du ein Model, wo sich der Wickelaufsatz abnehmen lässt, dann kannst Du den Wickeltisch, konkret den Unterschrank, auch später noch gut im Kinderzimmer als Stauraum nutzen.

Gibt es für den Säugling erstmal kein eigenes Zimmer, müssen gern mal das Bad oder das Eltern - Schlafzimmer herhalten. Dort ist dann meist nur sehr wenig Platz vorhanden. Für so einen Fall kann zum Beispiel ein Wickel-Ei eine praktische Lösung sein. Vorteil hierbei

  • ein relativ geringer Platzbedarf, weil zusammenklappbar; 
  • rückenschonend, weil in jeder gewünschten Höhe anzubringen und 
  • praktisch, weil mit ausreichend Platz für Windeln, Puder und Co.

Reicht der Platz einfach überhaupt nicht für einen extra Wickeltisch bzw. ähnliches, dann gibt es mittlerweile schon gute Alternativlösungen. So gibt es dicke Auflagen, die dafür sorgen, dass Wickeln auch auf Waschmaschine bzw. einem Tisch problemlos möglich sind.

Und sonst …

Achte darauf, dass es schön warm ist. Ideal ist eine Temperatur von 23°C. Damit das auch im Winter der Fall ist, kannst Du zusätzlich einen Sicherheitsstrahler oder eine Wärmelampe anbauen. Damit, besonders nachts, nicht das große grelle Zimmerlicht angemacht werden muss, empfiehlt sich eine abgedunkelte bzw. gedimmte Lampe am Wickelplatz.

Tipp:

Schließt Du Wärme- und Lichtquelle über eine Mehrfachsteckdose mit einem extra beleuchteten Ein-/Ausschalter an, dann kannst Du alles mit einem Klick (per Hand oder Fuß) anschalten. Ein über dem Wickelplatz angebrachtes Mobile ist ebenfalls sinnvoll. Beim Wickeln ist Dein Baby so gut abgelenkt.

Wichtige Utensilien vor Ort

Am Wickelplatz brauchst Du alles, was für das Pflegen Deines Kindes wichtig ist. Du brauchst also Windeln, Wechselwäsche, Papiertücher, nasse Lappen oder Feuchttücher, Wundschutzsalbe bzw. Öl und einen Mülleimer.

Nie allein lassen!

Ganz wichtig! Lass Dein Baby nie allein auf dem Wickelplatz liegen. Besonders, wenn Dein kleiner Schatz mobiler wird, rollt er sich schnell mal auf die Seite und fällt im schlimmsten Fall auf den Boden. Deshalb, lässt es sich wirklich  nicht vermeiden, dass Du Dein Säugling allein lassen musst, dann leg ihn auf den Boden – dort ist er für die kurze Zeit am sichersten.

Keine Eile beim Wickeln

Nimm Dir Zeit für das Wickeln, denn damit nimmst Du Dir auch wertvolle Zeit für Dein Kind. Das Wickeln ist eine sehr intime und intensive Zeit, die Du mit Deinem Baby verbringst, deshalb solltest Du sie entspannt und angenehm gestalten. Du kannst zum Beispiel mit Deinem Kind reden und Dein gesamtes Tun kommentieren. Du erzählst ihm also, dass Du jetzt den Body ausziehst, dann die Windel öffnest usw. Ganz nebenbei fördert das die Sprachentwicklung Deines Kindes.

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