Brustpflege in der Schwangerschaft

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Kategorie: Schwangerschaft
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 22. January 2010 07:00 - 16853 Hits

babybauchmitherzSeit dem Du schwanger bist, vollzieht Dein Körper eine faszinierende Wandlung. Fast täglich nimmst Du kleine Veränderungen war und bist selbst fasziniert, was da so passiert. So wächst nicht nur Dein Bauch, sondern auch Deine Brust. Im Laufe der Schwangerschaft nimmt die Brust im Schnitt gut 400 Gramm zu. Darüber hinaus werden die Brustwarzen empfindlicher und der Vorhof der Brustwarze wird dunkler. So wie Dein ganzer Körper die Veränderungen verkraften muss, muss es also auch Deine Brust. Und Du kannst einiges dafür tun, dass eben auch Deine Brust die Schwangerschaft gut übersteht.

Foto: Sonja Gräber / pixelio.de

Einige Tipps hat adeba.de für Dich zusammengestellt.

Brustpflege

Zur täglichen Körperpflege solltest Du die Brust, den Brustwarzenhof und die Brustwarzen mit klarem Wasser und bei Bedarf mit einer hautfreundlichen Seife waschen. Verzichte auf Pflegeprodukte, die den natürlichen Hautschutzmantel der Haut verändern bzw. angreifen.

Cremen und Pflegen

Das zusätzliche Gewicht strapaziert das Brustgewebe. Um eventuellen Schwangerschaftsstreifen, das heißt Überdehnungen des Brustgewebes, entgegenzuwirken, kannst Du die Brust mit Öl (z.B. Mandelöl) oder Creme behandeln. Wichtig dabei, nur die Brust und nicht die Brustwarzen damit pflegen.
Als recht wirksam und gut verträglich hat sich hier z.B. Lindenblütenbalsam erwiesen.

Mit und ohne BH

Gern kannst Du auch mal auf den BH verzichten. Dadurch wird die Brust natürlich gestärkt und z.B. die Brustwarzen gefordert, denn die Reibung an der Kleidung ist eine natürliche Methode, die Haut widerstandsfähiger zu machen. Allerdings stützt ein BH natürlich auch das Brustgewebe und hilft der Brust das zusätzliche Gewicht besser zu halten.
Positiv wirken sich übrigens auch frische Luft und Sonnen auf die Brust aus  – allerdings in Maßen, denn Sonnenbrand ist natürlich nicht gut für die empfindliche Haut.

Massage

Positiv wirkt sich auch das regelmäßige Massieren, Kneten oder Drücken der Brust aus. Damit wird die Brust nämlich gleichzeitig auf die Belastung des Stillens nach der Geburt vorbereitet.

Muttermilch tut gut

Wenn sich zum Ende der Schwangerschaft dann Milch in der Brust befindet und die in Form der sogenannten Vormilch aus den Brustwarzen austritt,  dann kann die ebenfalls zur Brustpflege verwendet werden. Du kannst die  Vormilch sanft in das Brustgeweben einmassieren.

Tipps für die Zeit des Stillens 

Nach der Geburt kannst Du Deine Brust wie in der Schwangerschaft weiterpflegen. Zusätzlich kannst Du auf folgende Dinge achten:

  • Nachdem Stillen lass die Muttermilch antrocknen.
  • Weiterhin kannst Du einige Tropfen der Muttermilch ausmassieren und anschließend auf Brustwarze und Brustwarzenhof verteilen und einziehen lassen.
  • Frische Luft und kurze Sonnenbäder tun Brust und vor allem den Brustwarzen gut.
  • Stilleinlagen können sein, müssen es aber nicht. Beim Auslaufen von Muttermilch verhindern sie allerdings ein Feuchtwerden der Kleidung und verhelfen Dir dadurch zu einem sicheren Gefühl.
  • Du kannst, musst aber keinen BH tragen. Der BH dient Deinem Wohlbefinden.
  • Die Brust solltest Du weiterhin täglich mit einer ph-neutralen und unparfümierten Waschlotion bzw. Seife reinigen. So verhinderst Du das eventuelle Ansammeln von Bakterien.

Am Ende noch eines. So wie jede Frau, reagiert auch jede Brust anders, das heißt individuell auf die Belastungen der Schwangerschaft. Die richtige Pflege kann Problemen und sichtbaren Schwangerschaftsfolgen entgegenwirken, muss es aber nicht. Es gibt keine Garantie, dass Deine Brust nach Schwangerschaft und Stillen wieder genauso aussieht, wie vorher.

 


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