Greenpeace Gentechnik - Ratgeber "Milch für Kinder"

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Kategorie: Neuigkeiten
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 22. February 2010 07:00 - 7252 Hits

jogurt_kindGlückliche Kühe, auf satten grünen Wiesen sorgen für die gute leckere und gesunde Milch auf Deinem Tisch. So das Idealbild, leider sieht es in der Wirklichkeit doch ein wenig anders aus. Und wenn Du nicht gerade zu denen gehörst, die eine eigene Kuh hinterm Haus zu stehen haben, wirst Du nie ganz nachvollziehen können, was die Kuh so in sich reingestopft  hat, von der Du gerade die Milch trinkst.

Foto: Silke Rönick / pixelio.de

Grundsätzlich müssen in der EU Produkte, die gentechnisch veränderte Pflanzen enthalten, auf dem Etikett gekennzeichnet werden. Allerdings gibt es laut Greenpeace eine Lücke. Und zwar wird der Großteil der weltweit angebauten Genpflanzen letztendlich zu Tierfutter verarbeitet. Neben Heu und Gras bekommen Kühe auch Kraftfutter, das enthält meist Sojaschrot. Deutschland importiert Soja für die Viehfütterung überwiegend aus Südamerika. Und etwa 70 Prozent der weltweiten Sojaproduktion sind gentechnisch verändert. Die Kühe erhalten somit gentechnisch verändertes Futter. Allerdings, Produkte von Tieren, die Futter aus Genpflanzen bekommen haben, müssen nicht extra gekennzeichnet werden. Sprich, auf der Verpackung von Milch, Eiern und Fleisch lässt sich letztendlich nicht erkennen, ob sie wirklich gentechnikfrei sind. Betroffen davon auch Schulmilch oder Milchprodukte für Babys.

Nun wird Milch von Tieren, die gentechnisch veränderte Pflanzen als Futter bekommen haben, nicht für gesundheitsschädlich oder riskant eingestuft. Doch die fehlende Kennzeichnung ist aus einem anderen Grund für Dich interessant. Denn Du als Verbraucher kannst mit Deiner bewussten Kaufentscheidung helfen, dass Dein Kind in einer intakten, das heißt gentechnikfreien Umwelt aufwächst. Doch ohne Kennzeichnung, woher sollst Du wissen, was Du bedenkenlos kaufen kannst und was nicht? Da greift Dir Greenpeace nun unter die Arme. Für alle Bioprodukte gilt generell, dass sie ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt sind. Wie es mit den anderen Produkten aussieht – da lohnt sich ein Blick in den Greenpeace Gentechnik-Ratgeber „Milch für Kinder“.
Für den Ratgeber sind 55 Hersteller bewertet worden, unter anderem bekannte Hersteller wie Humana und Hipp. Viele Hersteller verzichten bereits auf den Einsatz von Gen-Pflanzen im Futter, aber eben noch nicht alle.

Den Gentechnik-Ratgeber "Milch für Kinder" bekommst Du kostenlos bei Greenpeace.


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