Ostern - mehr als Schokohase und bunte Eier

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Kategorie: Adeba Magazin
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 01. April 2010 07:00 - 9196 Hits

osternOstern steht unmittelbar bevor. Und vor allem die Kleinen werden langsam unruhig. Ist es doch nun nicht mehr lang und sie dürfen im Garten hinterm Haus nach den prall gefüllten Osternestern suchen. Doch Ostern ist mehr als das schöne Osternest. Interessantes und Wissenswertes zum Osterfest liest Du hier.

Foto: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Übrigens, möchtest Du Dein Wissen schon vorab „testen“, dann klick Dich einfach  mal durch das Osterquiz.

Ostern ist das höchste und wichtigste christliche Fest. Zentraler Punkt ist dabei die Auferweckung Jesu von den Toten.  Das Osterfest ist das älteste christliche Fest. Die Wurzeln liegen dabei im alttestamentlichen-jüdischen Pessach-Fest (griech. Pascha). Passah heißt „Verschonung“ und gemeint ist damit die jüdische Feier zur Erinnerung daran, dass die Erstgeburt der Israeliten verschont wurde und das Volk Israels aus Ägypten auszog. Passah – und Osterfest weisen einen wichtigen inneren Zusammenhang auf, nämlich den zwischen  Auszug aus Ägypten und die Errettung aus der Knechtschaft und dem Leiden, Tod und Auferstehung von Jesus. Christen sehen im alttestamentlichen Passah eine Art Vorbild für die Geschichte Jesu.

Die Ostersgeschichte findest Du in der Bibel zum Beispiel im Markus Evangelium Kapitel 11, Kapital 14 bis 16.

Begriffe rund um Ostern

Karwoche

Das ist die letzte Woche vor dem Ostersonntag, sie beginnt mit dem sogenannten Palmsonntag, den am die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feierten. Die Karwoche, auch Stille Woche, ist gleichzeitig die letzte Woche der Fasten- oder Passions- (Leidens)zeit.

Gründonnerstag

Der Gründonnerstag wird auch als Hoher, Heiliger oder Weißer Donnerstag bezeichnet.
An dem Tag feiern und erinnern die Christen an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen 12 Jüngern.

Karfreitag

An Karfreitag gedenken die Christen der Kreuzigung Jesu und damit dem Tod Jesu am Kreuz. In der Katholischen Kirche ist der Tag ein strenger Fast- und Abstinenztag.

Karsamstag

Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche, er wird je nach Region auch als beispielsweise Ostersamstag oder Stiller Samstag bezeichnet. Am Karsamstag ist Grabesruh, in der Kirche wird oft mit Fasten und Beten auf die Auferstehung gewartet. Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht.

Osternacht

Die Osternacht ist die Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag, im Liturgischen Kirchenjahr ist es „Die Nacht der Nächte“.

Ostersonntag

Ostersonntag ist der höchste Tag im Kirchenjahr, es wird die  Auferweckung / Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert.

Osterkerze

Auch zu Ostern spielt das Licht eine zentrale Rolle. So wird in vielen Kirchen und Gemeinden am Ostermorgen mit dem Ruf „Christ ist erstanden“ die brennende Osterkerze in das dunkle Kirchenschiff getragen. Oft entzünden dann Gottesdienstbesucher eine kleine Kerze am Osterlicht und reichen das Feuer von Bank zu Bank weiter, bis die gesamte Kirche vom Kerzenschein erstrahlt. Übrigens, die Osterkerze brennt bis zum Pfingstsonntag in den Gottesdiensten. Und die Osterkerze ist gleichzeitig ein Symboll, mit dem an  das Kommen Christi als das Licht der Welt erinnert wird.

Osterlamm

In der Bibel, vor allem im Johannes Evangelium, wird Jesus als Lamm Gottes und als Opferlamm dargestellt. Hintergrund ist das Passahlamm, das die Juden in dieser Zeit schlachten und essen. Das Osterlamm ist ebenfalls ein Symbol für den Auferstandenen.

Ostereier

Vor Ostern liegt die Fastenzeit. Im Mittelalter galten Eier als Fleischspeise und sie durften somit in der Fastenzeit nicht gegessen werden. Daraus bedingt sammelte sich bis Ostern ein großer Eiervorrat an. Da das Ei auch als Zeichen neuen Lebens gilt, entwickelte sich im Laufe der Zeit der Brauch, Eier bunt zu bemalen und sie dann zu Ostern zu verschenken.

Osterfeuer

In der katholischen Kirche wird vor der Feier der Osternacht ein Osterfeuer entzündet, daran entzündet der Priester die Osterkerze.
In vielen Regionen Deutschlands hält sich bis heute der Brauch mit einem Osterfeuer (Ostermeiler) am Samstag vor Ostern, den Winter zu vertreiben.

Österliche Freudenzeit

Mit der Feier der Osternacht beginnt der zweite Teil des sogenannten Osterfestkreises, nämlich die Österliche Freudenzeit. Die dauert insgesamt fünfzig Tage und endet mit dem Pfingstsonntag.

Noch mehr Informationen findest Du auch auf der Internetseite der Evangelischen Kirche in Deutschland.


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