Die Frau an Deiner Seite

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Kategorie: Schwangerschaft
Dieser Artikel wurde eingestellt von: jb
Erstellung am: 14. August 2009 12:58 - 14714 Hits

hebammeWährend der Schwangerschaft kann sie für Dich Begleiter, Ratgeber und Bezugsperson sein. Die Hebamme. Sie leistet oft weit mehr als nur praktische Unterstützung und Beratung. Eine Hebamme sorgt oft vor allem auch mit dafür, dass Du Dich als werdende Mutter wohl fühlst und auch sicher. Und, dass Du der Geburt ruhig und entspannt entgegenblickst. Und auch nach der Geburt steht Dir Deine Hebamme mit Rat und Tat zur Seite. Es ist also wichtig, die zu Dir und Deinen Bedürfnissen passende Hebamme zu finden. Und adeba.de unterstützen Dich dabei.

Foto: Hartmut910 / pixelio.de

So bieten wir Dir eine umfangreiche Liste von Hebammen und wir haben für Dich auch einige Tipps zusammen gestellt, die Dir bei der Wahl der Hebamme helfen sollen.

Rechtzeitig Suchen

Je länger Du Deine Hebamme und Deine Hebamme Dich kennt, desto besser. Also, beginne frühzeitig mit der Suche. Gut ist, wenn Du bis zur 15. bzw. 16. Schwangerschaftswoche Deine Geburtshelferin gefunden hast, so hast Du im Notfall, wenn die Chemie doch nicht stimmt, noch Zeit die Hebamme zu wechseln. Da auch Hebammen langfristig planen und nur eine begrenzte Zahl an Frauen betreuen ist rechtzeitiges Kümmern doppelt wichtig.

Wie finde ich "meine" Hebamme?

  • Du kannst Dich einmal an eine freiberufliche Hebamme wenden. Die übernimmt dann auch alle erforderlichen Vorsorgeuntersuchungen, ausgenommen der Ultraschall. Zusätzlich kannst Du Dich auch weiter von Deinem Frauenarzt betreuen lassen. Beides, also Arzt und Hebamme, zahlt Deine Krankenkasse. Wichtig, erkundige Dich vorher im Krankenhaus, ob Deine freie Hebamme Dich bei der Geburt in den Kreißsaal begleiten darf. 
  •  Viele Hebammen arbeiten zusammen in einer so genannten Hebammenpraxis. Dabei betreut jede Hebamme „ihre“ Schwangere, gleichzeitig findet jedoch ein intensiver Austausch statt. Vorteil für Dich, wird Deine Hebamme krank oder ist sie im Urlaub, hast Du trotzdem einen persönlichen Ansprechpartner und eine Betreuung. 
  • Es gibt auch Hebammen, die als so genannte Beleghebamme im Krankenhaus arbeitet. Das bedeutet, die Geburtsbegleiterin ist nicht über die Klinik angestellt, jedoch dort in den Ablauf eingebunden. So kannst Du mit Deiner Hebamme auch in den Kreißsaal gehen. 
  • Eine andere Möglichkeit bieten die Geburtshäuser. Viele dieser Häuser „leihen“ ihre Geburtsbegleiterinnern auch an Kliniken aus, wenn Du nicht im Geburtshaus entbinden möchtest. 

 Kriterien

Fragen, die Du für Dich vorher beantworten solltest, sind zum Beispiel:

  • Wo wohnst Du? Wie weit wohnt die Hebamme entfernt? 
  • Wo und wie möchtest Du entbinden? 
  • Was erwartest Du von Deiner Hebamme? 
  • Welche zusätzlichen Kurse bietet sie an? 
  • Frag Freundinnen und Frauen in Deinem Bekanntenkreis – da bekommst Du Erfahrungen aus 1. Hand. 
  • Triff Dich mindestens 2-3 Mal mit der Geburtshelferin. So habt Ihr beide Zeit für Fragen und zum gegenseitigen Beschnuppern.
  • Achte auf Dein Bauchgefühl und die „Chemie“ zwischen Euch beiden – immerhin werdet Ihr viele Wochen sehr eng und intensiv miteinander verbringen. Deshalb triff die Entscheidung in Ruhe und mit großer Sorgfalt.

Weiterführender Link:
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